Einen Punkt gewonnen oder zwei verloren

Abteilung:

Jahr: 2008

2–3 Minuten
461 Wörter

In der ersten Kreisoberliga-Partie gegen die SG Rotensee/Wippershain/Schenklengsfeld reichte es nur zu einem 1:1-Unentschieden. Zu wenig gegen dieses Team.

Aus zeitgründen beschränke ich mich hier auf das zitieren des Artikels aus der HNA.
So viel sei aber noch zum Spiel gesagt, wir hätten glaub ich noch eine halbe Stunde spielen und hätten kein Tor mehr gemacht. Es war wie verhext.

HNA vom 04.08.2008:Nur Reimann locht einFußball-Kreisoberliga: ESV schafft in 87-minütiger Überzahl nur ein 1:1von Laura Kerst Ronshausen. Die Partie der Fußball-Kreisoberliga zwischen dem ESV Ronshausen und der SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain bot viel: Beim 1:1 (1:1)-Unentschieden sahen die Zuschauer viel Kampf und Einsatz, einen Platzverweis, zwei Elfmeter und zwei nicht gegebene Tore. Und immerhin zwei reguläre Treffer. Bereits in der dritten Minute ein Nackenschlag für die SG: Stanislaw Hergert sah nach einer Beleidigung die Rote Karte. Nur Sekunden zuvor hatte einer seiner Kameraden Ronshausens Dominik Reimann von den Beinen geholt. SG-Keeper Olaf Lücke hielt jedoch den schwachen Strafstoß von ESV-Kapitän Oliver Hübner. Nach 16 Minuten bot sich die erneute Gelegenheit zur Führung. André Jasiuleks Kopfball ging aber knapp über den SG-Kasten. Aber es kam noch schlimmer für den ESV. Nach einem Freistoß war SG-Stürmer Tobias Reinhardt zur Stelle und köpfte zum 0:1 ein (18.). „Mit zehn Mann haben wir ein super Spiel gemacht und die Unterzahl gut weggesteckt“, sagte der Torschütze nach der Partie. Die Ronshäuser brauchten einige Zeit, um sich vom Schock des Gegentores zu erholen. In der 33. Minute jubelte dann schon das ganze ESV-Lager. Doch der Schiedsrichter verweigerte die Anerkennung des Treffers von Dominik Krapf, der einen Abpraller von SG-Torwart Lücke nach Schuss von Hübner aus 22 Metern verwertet hatte. „Chancen waren genug da. Wir haben aus der Überzahl nichts gemacht“, ärgerte sich ESV-Coach Werner Brückner. Nur einmal durfte er sich freuen, als Reimann in der 36. Minute einen Foulelfmeter sicher zum Ausgleich verwertete. Noch vor der Pause bot sich dem eingewechselten Stephan Dick die Chance zur Führung ermöglicht. Allerdings konnte er die Kugel nach einer Kopfballverlängerung von Reimann nicht kontrollieren (39.). In der 47. Minute brachte Marc Schade dann endlich wieder den Ball im SG-Gehäuse unter. Aber der Treffer zählte nicht. Abseits. Die Gastgeber bemühten sich unverdrossen weiter. Zählbares sprang dabei aber nicht mehr für sie heraus. Die aufopferungsvoll kämpfenden Spieler aus Schenklengsfeld, Rotensee und Wipperhain präsentierten sich in einer „sehr guten körperlichen Verfassung“, wie SG-Trainer Uwe Stückrath nach dem Spiel feststellte. „Wir haben uns den Punkt redlich verdient.“ ESV-Keeper Christian Spoer, der wenig geprüft wurde, sagte: „Das war enttäuschend, wir hatten uns mehr vorgenommen. Wir haben heute zwei Punkte verschenkt.“ ESV: Spoer – Heyer, Reimann, Krapf (71. Mohr), Jasiulek (22. Dick), Schade, Brückner, Hübner, Kleinschmidt, Köthe, Führer (84. Hauser)
SG: Lücke – Schäfer, Römhild, Sabrowski, Heimroth, Hergert, Wagner (71. Pitton), Dixon, Reinhardt, Momberger, Brandt
SR: Kaiser (Kiebitzgrund); Z: 80
Tore: 0:1 Reinhardt (18.), 1:1 Reimann (36., Foulelfmeter)

Am kommenden Sonntag ist dann der TSV Ufhausen zu Gast.

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